Android-App: Adobe Photoshop Express

14/01/
2012
© Robert Kneschke - Fotolia.com

© Robert Kneschke - Fotolia.com

Längst lassen sich mit vielen Smartphones auch hochauflösende Fotos schießen, welche man ausdrucken oder online stellen kann. Damit Sie Ihre Bilder aber vorher noch perfektionieren können, gibt es inzwischen eine App, mit der Sie die Bilder auch einfach und schnell auf ihrem Handy nachbearbeiten können.

Auch Adobe bietet seit neuestem eine Gratis-App zur Bildbearbeitung auf mobilen Geräten an. Dabei ist der Funktionsumfang zwar nicht sehr groß, zur Bearbeitung eines Schnappschusses allerdings ausreichend. Das Menü ist übersichtlich und bietet die wichtigsten Funktionen wie Einstellung der Belichtung, der Helligkeit und Farbe, die Möglichkeit Bildausschnitte zu wählen und Bilder gerade zu rücken. Außerdem gibt es sogar noch zusätzliche “Effects” und verschiedene Filter, mit denen sie ihre Bilder auch in schwarz-weiß oder Sepia anzeigen lassen können. Auch ein paar Rahmen stehen unter dem Menüpunkt “Borders” zur Verfügung und verleihen ihren Fotos einen kreativen Touch.

Entscheidende Voraussetzung bei der mobilen Fotobearbeitung: ein internetfähiges Handy, am besten natürlich ein Smartphone mit Vertrag. Diese beinhalten meist hochauflösende Kameras. Da wird eine separate Digitalkamera schon oft überflüssig.

Ist Facebook überfüllt?

05/01/
2012

 

Facebook © Thomas Pajot - Fotolia.com

Facebook © Thomas Pajot - Fotolia.com

Das Internet kennt keine Grenzen. Es enthält unendlich viel Wissen, ist immer und überall präsent  und erreichbar und heutzutage sowieso unverzichtbar.Wer hätte da gedacht, dass gerade Facebook, welches ja schon fast das Internet und unsere digitale Welt repräsentiert, seine Grenze erreicht hat und überfüllt ist? Dies zumindest behauptet Michael Arrington in einem Blogeintrag auf “Uncrunched”. Arringtons Meinung nach wolle niemand mehr zu Facebook gehen, weil es zu voll sei.

Google Plus hatte es sich zur Aufgabe gemacht, Facebook den Rang abzulaufen. Bisher hat das noch nicht so recht geklappt, ganz im Gegenteil, das soziale Netzwerk von Google muss mit dem Vorwurf kämpfen, zu leer zu sein. Ist das vielleicht wirklich ein Indikator dafür, dass zu viele Menschen bei Facebook angemeldet sind?

Facebook könnte demnächst jedoch Konkurrenz bekommen, die mehr Potenzial als Google Plus hat. Als Konsequenz seiner These sieht Michael Arrington die Möglichkeit des Aufstieges kleinerer sozialer Netzwerke mit begrenzter Kapazität, wie in etwa Path und JustMe. Im Fokus der noch nicht gestarteten Webseite JustMe steht beispielsweise nicht das gesamte Internet, sondern das personalisierte mobile Netz auf dem Smartphone, so die Erklärung im Blog des Netztwerkes.

Für einen Facebookuser mit 500 Freunden mag es wenig sinnvoll erscheinen, zu einem Netzwerk zu wechseln, bei dem man nur mit seinen 50 wichtigsten Freunden verbunden ist, so die Strategie von Path. Das ein solch begrenztes System aber auch großen Anklang finden kann, zeigt die Website Twitter, welche sich immer größerer Beliebtheit erfreut, obwohl man nur 140 Zeichen für eine Statusmeldung hat.Möglicherweise werden die sozialen Netzwerke künftig personalisierter und vor allem privater als bisher.

Neuer Look für Facebook

19/12/
2011

Neuerung bei Facebook mit großem Anspruch. Das Facebook eine Mischung aus Innovationsanspruch und Größenwahn antreibt, war ja schon seit einiger Zeit klar. Wer hätte gedacht, dass Facebook nach seiner Gründung 2004 in diesem damals noch so minimalistischen und dezenten Design MySpace ablösen wird und mittlerweile auf eine Mitgliedschaft von 800 Millionen Nutzern stolz sein darf? Doch alles was Facebook damals ausgemacht hat, wird jetzt ins Gegenteil umgekehrt und dazu noch ins Unermessliche übertrieben. Der Allmachtsanspruch der Facebook-Entwickler hat sich den Anspruch zu Herzen genommen, eine Art Chronik seiner Nutzer zu sein. Daher auch der Name “Chronik” für die neuste Funktionserrungenschaft von Facebook. Wie immer zu Beginn einer solchen Neueinführung bleibt es dem Nutzer überlassen, ob er sich auf das neue Format einlassen möchte oder nicht. Allerdings zeigt ein Blick in die Vergangenheit, dass ab einem bestimmten Punkt diese Wahl dann nicht mehr bleibt und man das neue Format annehmen muss, wenn man weiterhin seinen Account nutzen möchte. Die Chronik jedoch ist eine Art Lebensgeschichte des Nutzers. In ihr stehen alle relevanten Informationen zur Identität des Nutzer bzw. alle Informationen, die der Nutzer gerne seine Identität werden lassen würde. Zudem eine Übersicht an älteren Posts, die ein besseres Gesamtbild des Nutzer ermöglichen. Idealerweise würde man nachträglich auch noch Kinderbilder von sich hereinstellen und den Zeitstrahl des eigenen Lebens bis zur Geburt vervollständigen. Noch idealererweise kann man auch seine Bankdaten und Verdienstabrechnungen einscannen und hochladen. Facebook ist freundlich genug hochgeladene Daten für andere Nutzer zu sperren und damit unsichtbar zu machen. Warum man sie dann mit dieser Intention im Hinterkopf überhaupt erst hochladen soll, das weiß nur Facebook, die nach wie vor Daten sammeln, dass es einem mulmig zumute ist. Facebook und Google zusammen wissen wahrscheinlich schon jetzt mehr Geheimnhisse über uns, als unsere engsten Freunde.

Jobsuche per Facebook

18/11/
2011

Jobsuche © VRD - Fotolia.com

Jobsuche © VRD - Fotolia.com

Wer heutzutage den passenden Job für sich suchen möchte, darf sich nicht mehr alleine auf die klassische Bewerbung auf eine Stellenanzeige verlassen. Die Arbeitssuche hat sich in den vergangenen 10 Jahren grundlegend geändert. Hauptgrund dafür ist nachwievor das Internet: fast unüberschaubar sind die unzähligen Jobbörsen, in denen jeden Tag neue Stellen angeboten werden. Ob allgemeine Plattformen, die vom Praktikum und Ausbildung bis hin zur leitenden Position in allen Bereichen alles anbieten oder spezielle Jobbörsen, die etwa nur journalistische oder medizinische Berufe im Angebot haben. Mittlerweile kann die Suche nach einer adäquaten Stellenanzeige auch ohne Erfolg bleiben, da man nach den falschen Berufsbezeichnungen sucht. Die fortschreitende Spezialisierung hat dazu beigetragen, dass es nicht mehr nur den einen Job gibt, der auf die eine Ausbildung folgt. Aber egal welchen Job man sucht und wie er heute nun heißen mag, eines bleibt gleich: man muss sich etwas einfallen lassen, um die Stelle auch zu bekommen und sich gegen die oft große Anzahl an Mitbewerbern durchzusetzen. Dazu kann es von Vorteil sein, sich den neuesten Möglichkeiten zu bedienen: eine aktuelle Studie aus den USA hat herausgefunden, dass 64 Prozent der Unternehmen Mitarbeiter über Soziale Netzwerke wie Xing, Facebook und Twitter gefunden haben.

Gerade in Deutschland werden eben diese Netzwerke vor allem unter den Gesichtspunkten der Sicherheit und des Datenschutzes eher kritisch betrachtet. Zu viel Privates wird dort für alle öffentlich, Party-Fotos vom letzten Wochenende gepostet, zweideutige YouTube-Videos für ein “gefällt mir” hochgeladen. Und damit soll man sich für einen neuen Job interessant machen? Auch hier ist entscheidend, dass man sich von der Masse abhebt, intelligente Beiträge kömmentiert. kritische Fragen stellt und vor allem, dass man überhaupt präsent ist. Nur so kann man sich erst ein Netzwerk aufbauen, woraus sich dann auch Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt ergeben können.

Internet-Branche: Berlin die neue Start-up-Hauptstadt?

19/10/
2011

Quelle: Flickr/Robby van Moor

Quelle: Flickr/Robby van Moor

Noch vor einiger Zeit, durfte sich London als die eine Stadt für Internetgründer bezeichnen. Doch mittlerweile gilt Berlin als solcher Hotspot und Berlin-Mitte entwickelte sich zu einem Zentrum, an dem Gründergeist und Innovation aufeinander treffen. Das bietet natürlich einen idealen Raum für junge Internetfirmen.

Der Erfolg lässt hier nicht lange auf sich warten, deshalb investieren sogar bekannte Persönlichkeiten wie Schauspieler Ashton Kutscher oder Mitbegründer von Netscape, Marc Andreessen in Berliner Start-ups.

Manches Start-up-Unternehmen wächst beinahe zu schnell. Kaum sind die Umzugskartons ausgepackt, glt es schon, sich nach größeren Büroräumen umzusehen. Unter den Gründern befinden sich nämlich keineswegs nur Neulinge der Branche. Felix Peterson zum Beispiel gründete bereits 2004 einen Internetdienst namens “Plazes”, der seinen Nutzern die Möglichkeit bot, auch virtuell anzugeben, wo sie sich gerade befanden, was zu dieser Zeit eine echte Innovation darstellte.

Auch Experten sprechen sich dafür aus, dass viele Argumente für Berlin sprechen. Die niedrigen Lebensunterhaltungskosten der Stadt ziehen eine Vielzahl junger Menschen an, die nicht nur kreative Ideen mit sich bringen, sondern auch das Altbewährte kritisch in Frage stellen. Außerdem zeigt sich die Stadt offen für Neues und auch Internationales. Zusammen mit den günstigen Büroräumen bietet dies eine ideale Grundlage für Start-up-Unternehmen. Während dieser bunten und rasanten Entwicklung, wird vor allem auch E-Commerce mit verschiedenen Firmen ins Auge gefasst.

Dennoch dienen zumeist erst etablierte Firmen als Basis, aus denen dann geschulte Geschäftsleute hervorgehen, um ihre eigenen Innovationen zu verwirklichen.

 

 

Markenrechte für “Tweet”

13/10/
2011

Twitter dürfte mittlerweile jedem ein Begriff sein. Dieser online-Anbieter hat in den letzten Jahren einen ähnlich kometenhaften Aufstieg hingelegt wie etwa facebook. Jeder kann sich dort anmelden und “twittern”, was er gerade tut. Einzige Beschränkung sind dabei die 160 Zeichen, die man maximal nutzen darf für eine Benachrichtigung. Jedoch scheint genau in dieser Kürze der Reiz zu liegen, da man sich kurz und präzise auf den Punkt genau formulieren muss. Außerdem macht dies auch den Dienst für die “Lesenden” interessanter, da man sich nicht seitenlange Artikel durchlesen muss.

Twitter, Foto: slava baranskyi_flickr

Twitter, Foto: slava baranskyi_flickr

So hat sich Twitter in den Jahren aber auch in die verschiedensten Richtungen entwickelt. Man dort nämlich nur das lesen von den Leuten, denen man auch folgt. Somit entscheidet man selber, in welchen Bereichen man informiert werden möchte. Am beliebtesten sind dabei zwei verschiedene Varianten. Zum einen ist da die Möglichkeit, einfach Freunden zu folgen und deren Nachrichten zu lesen. Dadurch ist man immer auf dem neuesten Stand, was die beste Freundin gerade tut und weiß wo sie sich gerade befindet oder was sie gerade isst. Eine andere beliebte Maßnahme ist das adden von Prominenten. Dadurch erfährt man von diesen aus erster Hand, was in deren Leben gerade los ist und muss sich nicht auf Journalisten verlassen. Dies hat zur Folge, das man einen ungemein privaten Einblick in das Leben der Promis in Echtzeit bekommen kann, wenn diese aus dem Urlaub zum Beispiel gerade ein Bild hochladen und somit die Paparazzis gar keine Bilder mehr schießen brauchen.

Ein großen Erfolg den Twitter gerade feiern konnte, war die Sicherung der Markenrechte an dem Wort “Tweet”. So gab es dort Probleme mit einer anderen Firma, doch diese gab nun außergerichtlich klein bei und sorgte somit für große Zufriedenheit im Bereich der Twitterer.

Facebook vs. Google+ – Der Kampf geht weiter

08/09/
2011

Gescheitert: google wave, Foto: nene world_flickr

Jeder will Profit aus den sozialen Netzwerken schlagen. Die Nutzer chatten, posten ihre Erlebnisse und laden Fotos von der letzten Party ins Netz. Für die Betreiber der Seiten lohnen sich die social networks besonders, da sie auf diesem Wege leicht an Daten und Informationen ihrer Nutzer gelangen. Diese Daten werden verkauft und ausgewertet. Werbefirmen zahlen den Netzwerken horende Summen für deren Informationen, um gezielt und individualisiert werben zu können. So bekommt jemand, dessen Facebookstatus auf „Single“ steht Links zu Partnervermittlungsseiten, jemand, dessen Hobby Windsurfen ist Informationen über Fachgeschäfte in seiner Nähe etc.

Auf diesem lukrativen Markt wollen alle Gewinn machen, auch der Internetriese Google. Nach dem Scheitern der Goolgle-Imitate von Twitter und dem als „Allround-Netzwerk“ angepriesenen „Wave“ folgte vor einigen Monaten der direkte Angriff auf das größte soziale Netzwerk Facebook. Mit Google+, der Kontaktplattform Googles wollen sie sich endlich auch auf dem Riesenmarkt der sozialen Netzwerke etablieren. Aus dem Scheitern genannter Vorgänger lernte Google, dass es nicht reicht erfolgreiche Seiten einfach nachzubauen, es gilt, diese zu verbessern. Bei Google+ fällt beispielsweise das aufgeräumtere und übersichtlichere Layout auf. Offiziell legt Google+ auch mehr Wert auf den Schutz der Privatsphäre.

Diese Maxime sollte dem denkenden Menschen allerdings paradox vorkommen. Wie kann eine Website, die ursprünglich erstellt wurde, um die Userdaten an Dritte weiterzuleiten nun mehr Wert auf Datenschutz legen? Gerechtfertigt wird dieser Widerspruch meist damit, dass die User komplett frei bestimmen können, wer was sehen kann auf seinem Profil. Frei bestimmen? Bei Google+ herrscht ausdrücklicher Klarnamenzwang, meldet man sich mit einem Nickname an, so wird der Account gesperrt und man darf nicht mehr mitspielen bei Googles Großangriff auf Facebook.

Adobe Muse

30/08/
2011

Adobe Logo, Quelle: Shht! m.caimary / Flickr

Der Software-Riese Adobe entwickelt derzeit ein neues Werkzeug für Webdesigner. Adobe ist vor allem durch das Bildbearbeitungsprogramm „Photoshop“ und sein Textformat „Portable Document Format“ oder kurz „.PDF“ bekannt. Das US-amerikanische Unternehmen gibt es seit 1982, sein Name geht auf den Fluss „Adobe creek“ zurück, der hinter dem Haus des Gründers John Warnock verläuft.

Das neue Programm trägt den Codenamen „Muse“ und ist speziell auf Grafikdesigner ausgerichtet, die damit auch ohne jegliche Programmierkenntnisse ganz einfach ansehnliche Webseiten gestalten sollen. Um Webseiten zu programmieren, bedarf es Kenntnis von Programmiersprachen wie HTML, CSS oder JavaScript. Deshalb gibt es beim Auftrag, eine Webseite zu gestalten, meist mehrere Beteiligte: Zumindest einen Grafikdesigner, der einen Entwurf und das Layout entstellt, und einen Programmierer, der diese Vorlage als Webseite umschreibt.

Deswegen war es Adobe auch so wichtig, Kunden eine Möglichkeit zu bieten, so einfach Webseiten zu erstellen wie eine Seite Text oder Layout. Zwar vertreibt Adobe bereits ein Programm für Webseiten-Entwickler namens „Dreamweaver“, dieses basiert aber auf HTML und benötigt zumindest rudimentäre Vorkenntnisse. „Muse“ ist rein Design-orientiert. Es bietet per Mausklick Möglichkeiten wie anpassbare Widgets für Navigationsmenüs, interaktive Elemente für Diashows oder Rollover-Effekte. Ganz einfach können Layouts und Einstellungen festgelegt werden, die automatisch für alle Seiten des Internetauftritts benutzt werden. Automatisch werden benutzte Bilder in die schmalen Formate „.PSD“ und „.PNG“ umgewandelt. Auch Schriften lassen sich als Bilder exportieren, um sicherzugehen, dass auch Besucher ohne die verwendete Schriftart die Webseite wie geplant sehen.

Nun ist eine öffentliche Beta des neuen Programms in englischer Sprache erschienen. Die damit erstellten Webseiten können kostenlos auf Servern von Adobe hochgeladen und getestet werden. Geplant ist eine Veröffentlichung im Frühjahr 2012 als Abonnement. Das bedeutet, das die Lizenz für das Programm immer wieder erneuert werden muss. Damit kostet „Muse“ entweder 20 Dollar im Monat oder 180 Dollar im Jahr.

Social Media und die Wirtschaft

29/08/
2011

Social Media, Quelle: Von New Media MK / Flickr

Mittlerweile verbringen viele Menschen ihre Freizeit nicht mehr draußen an der frischen Luft, sondern vorm Computer. Es wird nicht mehr angerufen, ob man sich treffen will, es reicht eine Chatnachricht in irgendeinen der sozialen Netzwerke. Dass Petra ihren Freund Johannes betrogen hat, dieser sich nun rächen will, erfährt man ebenfalls über die unzähligen Statusmeldungen bei Facebook, Google+ und vielen mehr. Dass aber seit längerem Unternehmen gezielt darauf setzen, ihre Angebote im so genannten „Social Media“ zu präsentieren, ist ebenfalls bekannt.

Demnach verwenden rund 70 Prozent der Unternehmen das soziale Netzwerk. Das ergab eine Studie der „Social Media Governance 2011“ ergeben, bei der Forscher der Universität Leipzig, der PR-Agentur Fink & Fuchs sowie das Magazin „Pressesprecher“ Unternehmen nach deren Kommunikationspräsenz auf und in eben jenen sozialen Plattformen befragten. Im Vergleich zu den Zahlen aus dem vergangenen Jahr ist das Ergebnis von 54 auf 71 Prozent gestiegen. Laut der Studie resultiere daraus das Problem, dass die meisten Unternehmen keine zentralen Organe für das Management des sozialen Netzwerks eingerichtet haben. Die meisten Kommunikationsleiter sehen eine Last auf ihnen liegen, wenn sie den ganzen Tag auf Facebook, Twitter und Co. unterwegs sein müssen, um im ständigen Austausch mit der potentiellen Kundschaft zu sein. Anstatt neue Positionen zu besetzen, die sich ausschließlich um die Social Media-Präsenz kümmert, machen sie es lieber selber, allerdings könnte man den Ertrag wesentlich steigern, wenn zentrale Social Media-Abteilungen geschaffen werden. Dies ist das Ergebnis der Studie, bei der 596 Unternehmen befragt worden sind.

Gründe dafür sehen Leiter der Kommunikationsabteilung darin, dass sie keine Kontrolle darüber haben, was der dafür angestellte Mitarbeiter „postet“, dass es einen erhöhten Mehraufwand darstellt, neues Personal einzustellen und solche Stellen einzurichten, und dass schlicht und weg die Konzepte fehlen, sich mehr auf Social Media zu konzentrieren. Des Weiteren machte die Studie deutlich, dass viele Unternehmen, ebenfalls auch das Personal, sich überhaupt nicht vertraut mit den sozialen Netzwerk fühlen. Dies liege, laut der Umfrage, an der fehlenden Weiterbildung zu diesem Thema. Am beliebtesten und am meisten genutzt bei den Unternehmen ist Facebook. Dort sind 53 Prozent der Unternehmen aktiv, 21 weitere wollen noch in diesem Jahr eine Unternehmensseite dort einrichten.

Google +

26/08/
2011

Google +, Foto: lorena blazquez_flickr

Facebook, das international erfolgreichste soziale Netzwerk, hat das Internet nahezu revolutioniert. Gefühlt jeder zwischen 14 und 40 Jahren hat einen Facebookaccount, weltweit sind es insgesamt 750 Millionen registrierte User. Doch nun kam der erste wirkliche Konkurrent auf den Markt. Die Rede ist von Google+, dem sozialen Netzwerk vom Internetriesen Google. Nachdem Google als Suchmaschine anfing breitete es seinen Wirkungsbereich ständig aus. Über Googlemaps, bis Googlemail und dem eigenen Browser Google Chrome. Nun also auch ein soziales Netzwerk. Bereits einige Wochen nach der Veröffentlichung der neuen Plattform zählte Google+ mehrere Millionen Mitglieder. Laut Analysten wächst Google+ täglich um eine Million Mitglieder, da scheint es wohl nur eine Frage der Zeit zu sein, wann es Facebook eingeholt hat.

Es biete laut Experten gegenüber Facebook einige Vorteile. Ein großer Pluspunkt von Google+ sei die konsequente Einbindung von Short-Cuts: So scrollen Sie beispielsweise mit der Taste J einen Beitrag im Stream nach oben, mit K geht es nach unten. Ein Klick auf Enter öffnet ein Kommentarfeld, die Kombination von Tab und Enter schließt den Kommentar.

In großen Teilen erinnert Google+ aber noch stark an Facebook, manche empfinden es allerdings als aufgeräumter und somit übersichtlicher, das sollte jedoch jeder für sich entscheiden.

Momentan scheint es, als lerne das eine vom anderen Netzwerk. So hatte Google+ beispielsweise von Anfang an die Videochat-Funktion, Facebook zog nach und versucht nun sogar mit Skype zu kooperieren. Die Online-Games schaute sich Google bei Facebook ab, um so die Verweildauer der User zu maximieren.

Experten sind sich nicht sicher ob die Community-Plattform von Google nun wirklich die Nummer eins werden wird, jedoch gehen sie davon aus, dass die 200 Millionen Dollar Entwicklungskosten sich schon bald rentieren werden.