E-Books werden immer beliebter

Sep 11
2012
E-Books Reader

E-Books Reader

Stehen normale Bücher und Printmedien kurz vor dem Aus? Mittlerweile kennt jeder vierte Lesefreund die E-Books. Rund 14 Prozent der regelmäßigen Bücherkaufer in Deutschland haben im vergangenen Jahr mindestens einen Roman im elektronischen Format gekauft. Zusätzliche neun Prozent haben zumindest ein kostenfreies Buchangebot im Netz genutzt. Der traditionelle Büchermarkt muss sich auf einige Veränderungen einstellen – und auf so mächtige Konkurrenz wie Amazon oder Apples iTunes.

Zumindest jetzt hat das Buch in gedruckter Form in Deutschland noch eine hohe Bedeutung, es ist ein Kulturgut, das sich einfach nicht wegdenken lässt. Doch blickt man über den Tellerrand, bemerkt man, wie rasant die Entwicklung zum E-Book in anderen Ländern verlief: In den USA haben E-Books mittlerweile einen Anteil an Weihnachtsgeschäft von bis zu 50 Prozent.

Viele Leute wollen sich von ihrer staubigen Bücherwand verabschieden, andere freuen sich ganz einfach nur über die Flexibilität, die sie mit E-Books haben. Die bisher gekauften Bücher im Regal kann man natürlich weiterhin behalten oder aber sogar noch zu Geld machen. Und diese gute Alternative ist nebenbei auch noch sehr einfach umzusetzen. Die Bücher werden von speziellen Anbietern ganz angekauft. Man selbst braucht nur einen Gang zur Post erledigen. Das Porto wird bezahlt, das Guthaben schnell und unkompliziert auf das gewünschte Konto überwiesen. Kein Wunder, dass sich immer mehr Leute dafür entscheiden ihre alten Bücher komplett loszuwerden und auf die neue Technik der E-Books umzusteigen.

Weitere Vorteile eines E-Books sind Zusatzinhalte wie interaktive Karten oder weitere Informationen zum Autor oder Verlag. Auch die Suchfunktion wird sehr geschätzt. Mit rund 15 Euro kostet ein Roman als E-Book kaum weniger als im gedruckten Format. Die meisten Kritiker des E-Books bemängeln den Verlust des klassischen, haptischen Lesegefühls und wollen sich nicht darauf einstellen, auch noch beim Lesen auf einen Bildschirm zu blicken. Wie schnell sich das E-Book in Deutschland durchsetzen wird, bleibt also abzuwarten.

panthermedia.net 6324673 Christos Georghiou

Verzichtet Apple auf Umweltschutz?

Jul 17
2012

panthermedia.net/Martin Dworschak

panthermedia.net/Martin Dworschak

Erst vor Kurzem machte die Nachricht die Runde, dass Apple sich zukünftig aus dem Umweltprogramm EPEAT zurückziehen wolle. EPEAT steht für „Electronic Product Environmental Assessment Tool“. Dabei handelt es sich um eine Umweltorganisation, welche von der US-Umweltbehörde EPA zusammen mit Computerherstellern gegründet wurde. Das EPEAT-Siegel bewertet die Recyclebar- und Langlebigkeit von Elektronik-Produkten. Darüber hinaus sagt es etwas darüber aus, wie energiesparsam das Produkt ist und ob sich umweltschädliche Stoffe darin befinden. Die jeweiligen Siegel werden in den Kategorien Gold, Silber und Bronze vergeben. Von vielen amerikanischen Elektronik-Konzernen wird das Siegel wie eine Ehrenauszeichnung gehandelt. Selbst Apple hatte bisher damit geworben, dass seine iMacs das Gold-Siegel tragen.

Umso unerklärlicher schien die Nachricht, die den EPEAT-Chef Robert Frisbee letzte Woche erreichte. „Sie haben uns mitgeteilt, dass ihre Design-Entscheidungen nicht länger zu den EPEAT-Kriterien passen.“
Auch wenn sich Apple bisher für den Umweltschutz und das Thema Nachhaltigkeit eingesetzt hatte, schließlich fand letztendlich sogar Greenpeace lobende Worte für den Konzern, schien nun ein neues Design-Konzept im Vordergrund zu stehen. Neue Rechner des High-Tech-Konzerns lieferten einigen Kritikern nun ein Verständnis für dessen Beweggründe. So seien die neuen Modelle des überarbeiteten Profi-Laptops Macbook Pro und auch das Macbook Air so konzipiert, dass eine Zerlegung in Einzelteile unmöglich erscheint. Vielmehr wären die Akkus mit dem Gehäuse verklebt. Diese Baumethode ermöglicht das äußerst schlanke Design der Modelle.

Nach großem Aufruhr und diversen Beschwerden bei Apple, entschied sich der Konzern dazu, seine Entscheidung zu überdenken und ließ nun alle bisher gelisteten Produkte wieder mit dem Siegel versehen. Der Hardware-Chef entschuldigte sich für den kurzen Rückzug und gab zu, dass der Konzern hier wohl einen Fehler gemacht hätte.
Gemeinsam wolle man sich nun in Schadensbegrenzung üben und die bisher bestehenden Bewertungsstandards scheinbar weiterentwickeln. Apple hätte mit dem Ausstieg den Verlust vieler Kunden riskiert. Schulen, Behören und Universitäten nutzen immer öfter Apple-Produkte. Mit der Abkehr von den EPEAT-Siegeln wären sicher einige der potentiellen Kunden nicht einverstanden gewesen.
Momentan ist nun auch das neue Mac Book Pro mit dem Gold-Siegel von EPEAT gelistet, allerdings vorerst nur nach einer Einschätzung von Apple. Ob das Produkt die Auszeichnung behalten darf, muss EPEAT nach einigen Tests entscheiden. Auf das Ergebnis sind sicher nicht nur wir gespannt.

Internet-Branche: Berlin die neue Start-up-Hauptstadt?

Okt 19
2011

Noch vor einiger Zeit, durfte sich London als die eine Stadt für Internetgründer bezeichnen. Doch mittlerweile gilt Berlin als solcher Hotspot und Berlin-Mitte entwickelte sich zu einem Zentrum, an dem Gründergeist und Innovation aufeinander treffen. Das bietet natürlich einen idealen Raum für junge Internetfirmen.

Der Erfolg lässt hier nicht lange auf sich warten, deshalb investieren sogar bekannte Persönlichkeiten wie Schauspieler Ashton Kutscher oder Mitbegründer von Netscape, Marc Andreessen in Berliner Start-ups.

Manches Start-up-Unternehmen wächst beinahe zu schnell. Kaum sind die Umzugskartons ausgepackt, glt es schon, sich nach größeren Büroräumen umzusehen. Unter den Gründern befinden sich nämlich keineswegs nur Neulinge der Branche. Felix Peterson zum Beispiel gründete bereits 2004 einen Internetdienst namens “Plazes”, der seinen Nutzern die Möglichkeit bot, auch virtuell anzugeben, wo sie sich gerade befanden, was zu dieser Zeit eine echte Innovation darstellte.

Auch Experten sprechen sich dafür aus, dass viele Argumente für Berlin sprechen. Die niedrigen Lebensunterhaltungskosten der Stadt ziehen eine Vielzahl junger Menschen an, die nicht nur kreative Ideen mit sich bringen, sondern auch das Altbewährte kritisch in Frage stellen. Außerdem zeigt sich die Stadt offen für Neues und auch Internationales. Zusammen mit den günstigen Büroräumen bietet dies eine ideale Grundlage für Start-up-Unternehmen. Während dieser bunten und rasanten Entwicklung, wird vor allem auch E-Commerce mit verschiedenen Firmen ins Auge gefasst.

Dennoch dienen zumeist erst etablierte Firmen als Basis, aus denen dann geschulte Geschäftsleute hervorgehen, um ihre eigenen Innovationen zu verwirklichen.

 

 

Adobe Muse

Aug 30
2011

Adobe Logo, Quelle: Shht! m.caimary / Flickr

Der Software-Riese Adobe entwickelt derzeit ein neues Werkzeug für Webdesigner. Adobe ist vor allem durch das Bildbearbeitungsprogramm „Photoshop“ und sein Textformat „Portable Document Format“ oder kurz „.PDF“ bekannt. Das US-amerikanische Unternehmen gibt es seit 1982, sein Name geht auf den Fluss „Adobe creek“ zurück, der hinter dem Haus des Gründers John Warnock verläuft.

Das neue Programm trägt den Codenamen „Muse“ und ist speziell auf Grafikdesigner ausgerichtet, die damit auch ohne jegliche Programmierkenntnisse ganz einfach ansehnliche Webseiten gestalten sollen. Um Webseiten zu programmieren, bedarf es Kenntnis von Programmiersprachen wie HTML, CSS oder JavaScript. Deshalb gibt es beim Auftrag, eine Webseite zu gestalten, meist mehrere Beteiligte: Zumindest einen Grafikdesigner, der einen Entwurf und das Layout entstellt, und einen Programmierer, der diese Vorlage als Webseite umschreibt.

Deswegen war es Adobe auch so wichtig, Kunden eine Möglichkeit zu bieten, so einfach Webseiten zu erstellen wie eine Seite Text oder Layout. Zwar vertreibt Adobe bereits ein Programm für Webseiten-Entwickler namens „Dreamweaver“, dieses basiert aber auf HTML und benötigt zumindest rudimentäre Vorkenntnisse. „Muse“ ist rein Design-orientiert. Es bietet per Mausklick Möglichkeiten wie anpassbare Widgets für Navigationsmenüs, interaktive Elemente für Diashows oder Rollover-Effekte. Ganz einfach können Layouts und Einstellungen festgelegt werden, die automatisch für alle Seiten des Internetauftritts benutzt werden. Automatisch werden benutzte Bilder in die schmalen Formate „.PSD“ und „.PNG“ umgewandelt. Auch Schriften lassen sich als Bilder exportieren, um sicherzugehen, dass auch Besucher ohne die verwendete Schriftart die Webseite wie geplant sehen.

Nun ist eine öffentliche Beta des neuen Programms in englischer Sprache erschienen. Die damit erstellten Webseiten können kostenlos auf Servern von Adobe hochgeladen und getestet werden. Geplant ist eine Veröffentlichung im Frühjahr 2012 als Abonnement. Das bedeutet, das die Lizenz für das Programm immer wieder erneuert werden muss. Damit kostet „Muse“ entweder 20 Dollar im Monat oder 180 Dollar im Jahr.

Social Media und die Wirtschaft

Aug 29
2011

Social Media, Quelle: Von New Media MK / Flickr

Mittlerweile verbringen viele Menschen ihre Freizeit nicht mehr draußen an der frischen Luft, sondern vorm Computer. Es wird nicht mehr angerufen, ob man sich treffen will, es reicht eine Chatnachricht in irgendeinen der sozialen Netzwerke. Dass Petra ihren Freund Johannes betrogen hat, dieser sich nun rächen will, erfährt man ebenfalls über die unzähligen Statusmeldungen bei Facebook, Google+ und vielen mehr. Dass aber seit längerem Unternehmen gezielt darauf setzen, ihre Angebote im so genannten „Social Media“ zu präsentieren, ist ebenfalls bekannt.

Demnach verwenden rund 70 Prozent der Unternehmen das soziale Netzwerk. Das ergab eine Studie der „Social Media Governance 2011“ ergeben, bei der Forscher der Universität Leipzig, der PR-Agentur Fink & Fuchs sowie das Magazin „Pressesprecher“ Unternehmen nach deren Kommunikationspräsenz auf und in eben jenen sozialen Plattformen befragten. Im Vergleich zu den Zahlen aus dem vergangenen Jahr ist das Ergebnis von 54 auf 71 Prozent gestiegen. Laut der Studie resultiere daraus das Problem, dass die meisten Unternehmen keine zentralen Organe für das Management des sozialen Netzwerks eingerichtet haben. Die meisten Kommunikationsleiter sehen eine Last auf ihnen liegen, wenn sie den ganzen Tag auf Facebook, Twitter und Co. unterwegs sein müssen, um im ständigen Austausch mit der potentiellen Kundschaft zu sein. Anstatt neue Positionen zu besetzen, die sich ausschließlich um die Social Media-Präsenz kümmert, machen sie es lieber selber, allerdings könnte man den Ertrag wesentlich steigern, wenn zentrale Social Media-Abteilungen geschaffen werden. Dies ist das Ergebnis der Studie, bei der 596 Unternehmen befragt worden sind.

Gründe dafür sehen Leiter der Kommunikationsabteilung darin, dass sie keine Kontrolle darüber haben, was der dafür angestellte Mitarbeiter „postet“, dass es einen erhöhten Mehraufwand darstellt, neues Personal einzustellen und solche Stellen einzurichten, und dass schlicht und weg die Konzepte fehlen, sich mehr auf Social Media zu konzentrieren. Des Weiteren machte die Studie deutlich, dass viele Unternehmen, ebenfalls auch das Personal, sich überhaupt nicht vertraut mit den sozialen Netzwerk fühlen. Dies liege, laut der Umfrage, an der fehlenden Weiterbildung zu diesem Thema. Am beliebtesten und am meisten genutzt bei den Unternehmen ist Facebook. Dort sind 53 Prozent der Unternehmen aktiv, 21 weitere wollen noch in diesem Jahr eine Unternehmensseite dort einrichten.

Einführung in CSS

Aug 19
2011
PC von trekkyandy/Flickr.com

PC von trekkyandy/Flickr.com

CSS ist die Abkürzung die für Cascading Style Sheets steht. Es ist eine Stilsprache, die dafür verwendet wird, das Aussehen eines HTML-Dokuments zu bestimmen. Beispielsweise kann so die Schriftart bestimmt werden, oder auch Farbgebungen gestaltet werden.

CSS macht es zudem möglich Elemente frei zu positionieren und  Hintergründe festzulegen. Wer mit CSS umgehen kann, hat dadurch viele Vorteile. Denn es vereinfacht die Gestaltung einer Website um ein Vielfaches. Dank der Trennung von Inhalt und Formatierung kann man sich jede Menge Zeit ersparen. Es ist möglich, Inhalte in XHTML zu verfassen. Die Verwendung von XHTML beinhaltet nämlich keinerlei Information für die Darstellung. Außerdem erlaubt CSS jede Menge Einsparungen was die Dateigröße der Website betrifft.

Praktisch ist auch dass CSS als Stylesprache sehr einfach zu verstehen und anzuwenden ist. Laien können innerhalb sehr kurzer Zeit einen unkomplizierten Umgang erlernen.

Auch die Wartungsarbeiten an der jeweiligen Website wird durch CSS sehr verbessert. Meistens bestehen moderne Seiten aus vielen Dokumenten, die jedoch über nur wenige Stylesheets gesteuert werden. So wird es möglich, durch eine einzige Änderung die Darstellungsform mehrerer Inhalte gleichzeitig abändern zu können. Vor allem bei sehr umfangreichen Layoutänderungen bietet das die Möglichkeit einer sehr großen Zeit- und Aufwandsersparnis.

CSS ist außerdem überaus flexibel. Alles ist unabhängig voneinander definierbar und somit einfach zu steuern.

Außerdem ist CSS nicht nur mit HTML oder XHTML zu verknüpfen, sondern kann auch an andere Sprachen wie beispielsweise JavaScript gekoppelt werden. Auch die Zugänglichkeit der Website wird erhöht. Denn dank der deutlichen Trennung von Struktur und Darstellung vereinfacht den Umgang mit alternativen Benutzerpgrogrammen. CSS wird somit immer mehr benutzt, das nicht nur im privaten Bereich sondern auch vermehrt in geschäftlichen Angelegenheiten.

Wird Facebook langweilig?

Aug 15
2011
Facebook im Abwärtstrend? von birgerking/Flickr.com

Facebook im Abwärtstrend? von birgerking/Flickr.com

Vor sechs Jahren ist die Seite Facebook wie ein Vulkan explodiert. Jeder wollte Mitglied sein. Es gab kaum jemanden, der sich Facebook entziehen konnte. Doch nun stagniert die Seite. Es breitet sich zunehmend Langeweile aus. Laut den Zahlen des Marktforschungsunternehmens Gartner ist das für das Unternehmen ein nicht minder großes Problem, denn schließlich werden über Facebook mögliche Kunden aktiviert.

Die Untersuchung der 6000 Befragten ergab eine eindeutige Tendenz. Die Unser fühlen sich von der Seite angeödet. Fast Einviertel der Personen, die an der Umfrage teilgenommen haben, erzählten, dass sie sich nicht mehr so häufig bei Facebook aufhalten würden, wie früher. 31 Prozent gaben zu, von der Seite vollkommen gelangweilt zu sein.

Doch woran liegt das? Liegt es daran, dass sich im letzten Jahr kaum etwas bei Facebook verändert hat. Wollen die User mehr unterhalten werden? Was erwarten sie? Und wie sieht es mit den Unternehmen aus, die sich bei Facebook präsentieren und ihre Käufer über die Seite akquirieren?

Was rät das Unternehmen Gartner? Für das Marktforschungsinstitut ist klar, wer sich aus Facebook zurückzieht, macht einen großen Fehler. Man sollte die Anstrengungen der letzten Jahre mindestens steigern. Es wäre natürlich, dass sich User nach einer Weile der Nutzung zurückziehen, deswegen sollten mehr Anreize für die User geboten werden. Hier ist Kreativität gefordert.

Zudem sollte mehr Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse der User gelegt werden, denn 33 Prozent der Angefragten schilderten eine große Sorge in Bezug auf die Privatsphäre. Sie sagten, sie würden sich bei Facebook nicht sicher fühlen. Nicht nur die Erwachsenen sehen dahingehend die Dringlichkeit auf Nachbesserung. Sogar 22 Prozent der Jugendlichen gaben an, sie würden sich um ihre persönlichen Daten sorgen. Ein Trend der zeigt, dass die User mittlerweile sehr selbstständig denken und sich im World Wide Web sehr gut auskennen.

Einführung in HTML

Aug 09
2011
HTML Script von Clamis/Flickr.com

HTML Script von Clamis/Flickr.com

Das Programmieren eigener Internetseiten wird immer beliebter und ist auch gar nicht so schwer wie von vielen angenommen. Es gibt Internetseiten, die einem kostenlos anbieten, eine eigene Internetseite zu bauen und dort online abrufbar zu machen. Dort kann man sich jedoch nicht wirklich frei entfalten, da man die Internetseiten meist nur mit einem “WYGIWYS-Editor” bauen kann und sehr eingeschränkt ist.

Da macht es schon mehr Spaß, die eigene Seite komplett unabhängig am Computer zu basteln und diese dann später, insofern sie was geworden ist hochzuladen. Wenn man seine Internetseite selber bauen möchte, brauch man unter Windows nicht mehr als den Editor und eine Tastatur. Und natürlich ein paar HTML-Kenntnisse. Aber Moment einmal? Was ist denn HTML?

Bei HTML handelt es sich um die Sprache, die ihr Computer spricht. Das, was sie auf ihrem Computer sehen wenn sie beispielsweise Internetseiten aufrufen ist nur die Interpretation der HTML-Sprache. Man könnte sagen ihr Bildschirm dient als Dolmetscher zwischen Ihnen und dem Computer. Der Text, den sie im Editor verfassen müssen, um eine Internetseite zu entwickeln ist jedoch HTML. Diesen Text nennt man auch Quelltext. Das sieht dann am Anfang ziemlich verwirrend und nur nach einer Menge Buchstaben und Zeichen aus, wird aber wenn sie es richtig machen später eine richtig gut erkennbare Internetseite auf der man den Großteil ihres Quelltextes nicht mehr sehen wird.

HTML ist nicht so schwer zu erlernen. Sobald man ein paar grundlegende Sachen erlernt hat, ist man schon in der Lage seine eigene Internetseite zu bauen und sogar mit verschiedenen Schriftgrößen und Farben zu experimentieren. Als erstes erlernt man die Elemente und Tags, was die Sachen sind, die für Unerfahrene immer so merkwürdig und fremd wirken. Aber zu diesen Unerfahrenen wollen Sie ja nun bald nicht mehr gehören!

Google expandiert ins Mobil-Geschäft

Aug 04
2011
Google von Robert Scoble/Flickr.com

Google von Robert Scoble/Flickr.com

Mit 40 Dollar pro Aktie und einem Gesamtpreis von 12,5 Milliarden Dollar expandiert Google ins Mobil-Geschäft und greift dafür tief in die Tasche.

Um seine durch Patentklagen geschwächte Android-Plattform zu stärken,kaufte Google zu diesem stolzen Preis am Freitag die Motorola-Mobilfunksparte. Damit verspricht sich der Internetriese ,welcher mit dem Programm Android führend auf dem Smartphone-Betriebssystem Markt ist zugleich einen Schub mit dem Android-Ökosystem.

Denn der Mobilfunkanbieter spielt seit Jahren nicht mehr wirklich in der Branche mit, verfügt aber über ein weitreichende Patent-Arsenale.

Android ist momentan angeschlagen, da es einer Menge von Patentklagen anderer Anbieter ausgesetzt ist. Zuletzt wurde die Auseinandersetzung mit dem Software-Konzern Oracle zu einer heiklen Situation,da dieser bei Android eine Verletzung von Patenten bei der Programmiersprache Java zu erkennen glaubt und dafür eine Entschädigungssumme in Milliardenhöhe will.

Die Patente des Handy-Konzerns Motorola könnten somit als Verhandlungsgrundlage dienen, um mit den Konkurrenten eine Einigung zu erzielen. Mit diesen Patenten soll Android gegenüber wettbewerbsfeindlichen Bedrohungen von Apple,Microsoft & Co. besser geschützt werden.

Der Deal muss nun noch Ende 2011 oder Anfang 2012 vom Kartellamt überprüft und genehmigt werden, wobei dieses Geschäft wohl besondere Aufmerksamkeit von den Wettbewerbshütern bekommen wird.

Motorola soll trotz der Übernahme durch Google weiterhin als eigenständiger Konzernanteil agieren. Außerdem wird laut Aussagen von Google weiterhin mit den anderen Android-Partner, wie HTC oder Samsung zusammengearbeitet.

 

Design Tools: Adobe Muse

Aug 03
2011
Adobe von sevenblock/Flickr.com

Adobe von sevenblock/Flickr.com

Webseiten designen ohne html, CSS oder Javascript Kenntnisse? Bislang war das designen von Websites den Menschen, die sich mit eben genannten Codesprachen auskennen, vorenthalten. Doch nun verspricht der Softwarehersteller Adobe genau das möglich zu machen. Mit dem neuen Programm Adobe Muse soll man Websites entwickeln können, ohne die komplizierten Codes zu beherrschen. Mit der neuen Software können die Nutzer eigene Seiten erstellen, diese können Bildergalerien, Slideshows und Rollover-Effekte enthalten, ganz genau wie die herkömmlich erstellten Websites. Bei der Erstellung von Unterseiten zu der gestalteten Homepage unternimmt das Tool selbstständig eine Verlinkung der Seiten miteinander.

Ausschlaggebend für die Entwicklung der neuen Software sei die vermehrte Nachfrage von Kunden nach Programmen, mit denen auch ein Laie Internetseiten ganz nach seinen Vorstellungen erstellen könne, gewesen. Natürlich ist das neue Programm kompatibel mit anderen Adobe-Produkten, so können Grafiken und Fotos auf Wunsch direkt als Photoshop-Datei integriert werden – Muse übernimmt dann die Umwandlung in ein Web-Format. Die Nutzer können außerdem beliebige Schriftarten verwenden. Kommt ein Font (Schriftart) zum Einsatz, der nicht für das Web geeignet ist, wird das Geschriebene bei der Publikation der Seite in ein Bild umgewandelt.

Klingt alles sehr fortschrittlich. Leider liegen uns bislang noch keine objektiven Testberichte vor, doch erste Erfahrungsberichte von privaten Nutzern fallen größtenteils positiv aus, so schreibt ein User unter dem Synonym „Tom3k“ beispielsweise: “Endlich kann ich als Grafiker Autonom arbeiten und muss mich nicht mit dieser Codesprache herumschlagen.”

Wie aussagekräftig und objektiv solche Meinungen tatsächlich sind, lässt sich erst nach einem Abgleich mit repräsentativen Testberichten herausfinden. Jedoch scheint es ein großer Schritt nach vorne zu sein, um das Internet nicht nur für jeden zugänglich, sondern auch veränderbar zu machen.