Android-App: Adobe Photoshop Express

Jan 14
2012
© Robert Kneschke - Fotolia.com

© Robert Kneschke - Fotolia.com

Längst lassen sich mit vielen Smartphones auch hochauflösende Fotos schießen, welche man ausdrucken oder online stellen kann. Damit Sie Ihre Bilder aber vorher noch perfektionieren können, gibt es inzwischen verschiedene Apps, mit denen Sie die Bilder auch einfach und schnell auf ihrem Handy nachbearbeiten können.

Auch Adobe bietet mit Photoshop Express seit kurzem eine Gratis-App zur Bildbearbeitung auf mobilen Geräten an. Dabei ist der Funktionsumfang zwar nicht sehr groß, zur Bearbeitung eines Schnappschusses allerdings ausreichend. Das Menü ist übersichtlich und bietet die wichtigsten Funktionen wie Einstellung der Belichtung, der Helligkeit und Farbe, die Möglichkeit Bildausschnitte zu wählen und Bilder gerade zu rücken. Außerdem gibt es sogar noch zusätzliche “Effects” und verschiedene Filter, mit denen sie ihre Bilder auch in schwarz-weiß oder Sepia anzeigen lassen können. Auch ein paar Rahmen stehen unter dem Menüpunkt “Borders” zur Verfügung und verleihen ihren Fotos einen kreatives Aussehen.

Wer sich mehr Möglichkeiten zur mobilen Bildbearbeitung wünscht, für den stellt Adobe auch eine kostenpflichtige App zur Verfügung: Adobe Photoshop Touch. Diese Version gilt als Profi-Tool und ist für 7,99 Euro im Android Markt zu bekommen – allerdings bislang zur in englischer Sprache. Um die App nach der Installation nutzen zu können, muss man sich zunächst bei Adobe registieren. Dann hat man die Auswahl, das Programm mihilfe von 13 Tutorials erst einaml kennen zu lernen oder gleich mit einem neuen Projekt zu starten. Wer sich bereits mit der Variante am PC auskennt, findet sich schnell auch bei der App zurecht. Aber auch Anfänger werden sich dank der Lehrprogramme schnell einarbeiten.

Entscheidende Voraussetzung bei der mobilen Fotobearbeitung: ein internetfähiges Handy, am besten natürlich ein Smartphone mit Vertrag. Diese beinhalten meist hochauflösende Kameras. Da wird eine separate Digitalkamera schon oft überflüssig.

Google expandiert ins Mobil-Geschäft

Aug 04
2011
Google von Robert Scoble/Flickr.com

Google von Robert Scoble/Flickr.com

Mit 40 Dollar pro Aktie und einem Gesamtpreis von 12,5 Milliarden Dollar expandiert Google ins Mobil-Geschäft und greift dafür tief in die Tasche.

Um seine durch Patentklagen geschwächte Android-Plattform zu stärken,kaufte Google zu diesem stolzen Preis am Freitag die Motorola-Mobilfunksparte. Damit verspricht sich der Internetriese ,welcher mit dem Programm Android führend auf dem Smartphone-Betriebssystem Markt ist zugleich einen Schub mit dem Android-Ökosystem.

Denn der Mobilfunkanbieter spielt seit Jahren nicht mehr wirklich in der Branche mit, verfügt aber über ein weitreichende Patent-Arsenale.

Android ist momentan angeschlagen, da es einer Menge von Patentklagen anderer Anbieter ausgesetzt ist. Zuletzt wurde die Auseinandersetzung mit dem Software-Konzern Oracle zu einer heiklen Situation,da dieser bei Android eine Verletzung von Patenten bei der Programmiersprache Java zu erkennen glaubt und dafür eine Entschädigungssumme in Milliardenhöhe will.

Die Patente des Handy-Konzerns Motorola könnten somit als Verhandlungsgrundlage dienen, um mit den Konkurrenten eine Einigung zu erzielen. Mit diesen Patenten soll Android gegenüber wettbewerbsfeindlichen Bedrohungen von Apple,Microsoft & Co. besser geschützt werden.

Der Deal muss nun noch Ende 2011 oder Anfang 2012 vom Kartellamt überprüft und genehmigt werden, wobei dieses Geschäft wohl besondere Aufmerksamkeit von den Wettbewerbshütern bekommen wird.

Motorola soll trotz der Übernahme durch Google weiterhin als eigenständiger Konzernanteil agieren. Außerdem wird laut Aussagen von Google weiterhin mit den anderen Android-Partner, wie HTC oder Samsung zusammengearbeitet.

 

Design Tools: Adobe Muse

Aug 03
2011
Adobe von sevenblock/Flickr.com

Adobe von sevenblock/Flickr.com

Webseiten designen ohne html, CSS oder Javascript Kenntnisse? Bislang war das designen von Websites den Menschen, die sich mit eben genannten Codesprachen auskennen, vorenthalten. Doch nun verspricht der Softwarehersteller Adobe genau das möglich zu machen. Mit dem neuen Programm Adobe Muse soll man Websites entwickeln können, ohne die komplizierten Codes zu beherrschen. Mit der neuen Software können die Nutzer eigene Seiten erstellen, diese können Bildergalerien, Slideshows und Rollover-Effekte enthalten, ganz genau wie die herkömmlich erstellten Websites. Bei der Erstellung von Unterseiten zu der gestalteten Homepage unternimmt das Tool selbstständig eine Verlinkung der Seiten miteinander.

Ausschlaggebend für die Entwicklung der neuen Software sei die vermehrte Nachfrage von Kunden nach Programmen, mit denen auch ein Laie Internetseiten ganz nach seinen Vorstellungen erstellen könne, gewesen. Natürlich ist das neue Programm kompatibel mit anderen Adobe-Produkten, so können Grafiken und Fotos auf Wunsch direkt als Photoshop-Datei integriert werden – Muse übernimmt dann die Umwandlung in ein Web-Format. Die Nutzer können außerdem beliebige Schriftarten verwenden. Kommt ein Font (Schriftart) zum Einsatz, der nicht für das Web geeignet ist, wird das Geschriebene bei der Publikation der Seite in ein Bild umgewandelt.

Klingt alles sehr fortschrittlich. Leider liegen uns bislang noch keine objektiven Testberichte vor, doch erste Erfahrungsberichte von privaten Nutzern fallen größtenteils positiv aus, so schreibt ein User unter dem Synonym „Tom3k“ beispielsweise: “Endlich kann ich als Grafiker Autonom arbeiten und muss mich nicht mit dieser Codesprache herumschlagen.”

Wie aussagekräftig und objektiv solche Meinungen tatsächlich sind, lässt sich erst nach einem Abgleich mit repräsentativen Testberichten herausfinden. Jedoch scheint es ein großer Schritt nach vorne zu sein, um das Internet nicht nur für jeden zugänglich, sondern auch veränderbar zu machen.