Buchtipp: Typoversity – Designbuch

Okt 05
2012
Das Designbuch "Typoversity" befasst sich mit dem Nachwuchs und der Ausbildung in der Typographie

Das Designbuch "Typoversity" befasst sich mit dem Nachwuchs und der Ausbildung in der Typographie

Das Buch „Typoversity“ ist eines der interessantesten Neuerscheinungen der vergangenen Jahre, wenn es um Typographie geht. Die Herausgeber Nadine Roßa, Patrick Marc Sommer und Andrea Schmidt befassten sich mit der Ausbildung und dem Nachwuchs der Typographie in Deutschland. Herausgekommen ist ein Buch, das aktuelle Projekte rund um Ausbildung und Studium beleuchtet und die Lehrenden nicht außer Acht lässt.

Zu den Autoren gehört Nadine Roßa, die als freiberufliche Illustratorin und Designerin in der Hauptstadt lebt und arbeitet. Sie studierte Kommunikationsdesign und arbeitete bereits mit zahlreichen Agenturen und Start-Up-Unternehmen. Zu ihren Steckenpferden gehört das Screen-Design, die Illustration, aber vor allem auch die Typographie. Co-Autorin Andrea Schmidt studierte Grafik- und Interfacedesign an der Hochschule Anhalt in Dessau. Auch sie lebt mittlerweile in Berlin und arbeitet als Typografin und Designerin. Patrick Marc Sommers Bereich liegt im Corporate Publishing und in der Buch- und Magazingestaltung und Produktion. Als Designer und Produktioner arbeitet und lebt auch er in Berlin.

Die Autoren interviewten Prof. Heike Grebin, Prof. Nora Gummert-Hauser, Prof. Jürgen Huber & Christian Hanke, Prof. Indra Kupferschmid, Prof. Jay Rutherford, Prof. Betina Müller, Prof. Ulrike Stoltz, Prof. Rayan Abdullah und Dan Reynolds. Sie sprachen mit ihnen über die Lehrkonzepte an den Hochschulen und über die Motivation der Schüler und Studierenden. Herausgekommen sind 240 Seiten voller liebevoll gestalteter Seiten, die nicht nur für den Design-Freak gedacht sind. Auf zahlreichen Seiten wird das Design dem Leser vielseitig und spannend näher gebracht. In vielen Bereichen ist die Bedeutung der Lehre der Typographie den Menschen abhanden gekommen. Das Buch „Typoversity“ knüpft dort wieder an, wo dieser Zugang verloren gegangen ist, nämlich am handgemachten Design.
Der Verlag Norman Beckmann brachte das Buch mit der Unterstützung von Bölling Prägedruck aus Bad Soden heraus. „Typoversity“ ist für 24,95 Euro im Buchhandel erhältlich.

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Skins für Smartphones & Co – Mein Handy, mein Design

Sep 18
2012
Hüllen und Skins personalisieren jedes Smartphone

Hüllen und Skins personalisieren jedes Smartphone

Viele Menschen verbringen in heutigen Tagen die meiste Zeit damit, mit ihrem Smartphone zu surfen, zu chatten, zu simsen und auf herkömmliche Art zu kommunizieren. Bei jedem sieht jedoch das Telefon gleich aus, besonders wenn man die weit verbreiteten Geräte benutzt. Oft kommt es dabei zu Verwechslungen und Missverständnissen. Obwohl der Trend deutlich in Richtung Individualisierung des eigenen Telefons geht. Doch dabei muss man nicht auf die vorgegebenen Designs der Gerätehersteller zurückgreifen. Es ist zwar möglich, die Benutzeroberflächen in vielfältiger, fantasievoller Weise zu personalisieren. Aber schon allein die Außenhülle bietet so einige Möglichkeiten der Veränderung. Ob als schlichter Farbtupfer in der Handtasche oder als Schutz vor Beschädigungen aller Art. Die Außenhülle ist wohl das meistverbreitete Accessoire zum Smartphone und auch für zahlreiche Tablets werden funktionale und schicke Hüllen in immer größerem Maße angeboten. Wer sich nicht für eine Hülle entscheiden kann, kauft einfach mehrere davon und passt sie den jeweiligen Bedürfnissen an.

Skins machen das Smartphone zum Hingucker

Mit den sogenannten “Skins” geht dies noch einfacher. Das sind spezielle Folien, die man auf die Außenhülle des Telefons aufkleben und problemlos wieder entfernen kann. Die Skins sind meistens in allen gängigen Größen erhältlich, so dass sie nicht mehr einzeln zugeschnitten werden müssen. Auf den Geschmack des Users kommt es dabei nicht an. Ob Leopardenfelloptik oder Alpenpanorama, ob glitzernder Disco-Look oder farbenprächtige Blumenwiese, fast jedes mögliche Design ist bisher auf dem Markt. Wer in den einschlägigen Handygeschäften nicht fündig wird, sollte es einmal im Internet oder auf Märkten im Ausland versuchen. Dort ergattert der wachsame Käufer die exotischsten Modelle, und das oft noch zu günstigen Preisen. Mit den Exotenskins aus dem Internet ist man dann wahrscheinlich der einzige auf dem Schulhof oder auf der Firmenfeier. Ein Preisvergleich lohnt sich übrigens immer, gerade im Netz.

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Design-Preise für KIA-Autos

Jul 17
2012

© Anatoly Stojko - Fotolia.com

© Anatoly Stojko - Fotolia.com

Der „red dot award: product design“ zählt zu den größten Designwettbewerben weltweit und wird seit 1955 vom Design-Zentrum NRW ausgerichtet.Dort werden in 19 verschiedenen Kategorien, u. a. auch Unterhaltungselektronik, Kommunikation, Computer und Informationstechnik, die besten Designs der eingereichten Produkte bewertet.

Dabei ist es auch möglich, dass eine Firma gleich mehrfach ausgezeichnet wird, oder mehrere Jahre hintereinander den Preis sein Eigen nennen kann. In der Kategorie Mobile z. B. konnte in den vergangenen Jahren ein Autohersteller mehrmals überzeugen. Schlussfolgerung: Irgendwas machen die bei Kia Motors scheinbar richtig. Denn nachdem bereits im vergangenen Jahr der Kia Sportage für sein markantes Design mit dem renommierten „red dot award 2011“ für Produktdesign und dem „iF product design award 2011“ ausgezeichnet sowie beim europäischen Sicherheitstest Euro NCAP mit der Bestnote „5 Sterne“ prämiert wurde und zusätzlich den „AutoBild Allrad“-Award verliehen bekam, prämierte auch in 2012 die hochkarätig besetzte Jury des „red dot award“ zwei Kias: die fünftürigen Versionen des neuen Kia Rio und des Kia Picanto. Damit tragen nun insgesamt sechs Modelle der Marke den begehrten roten Punkt: 2009 erhielt das Crossover-Modell Soul (2009) den „roten Punkt“, 2010 der Kompakt-MPV Venga, 2011 wurden der Kompakt-SUV Sportage sowie auch die Mittelklasse-Limousine Kia Optima (als „best of best“) damit ausgezeichnet.

Für die beiden diesjährigen Preisträger sind die „red dots“ nicht die ersten Design-Preise: Der Rio wurde bereits beim Automotive Brand Contest 2011 als „Winner“ in der Kategorie Exterieur prämiert, die dreitürige Version des Picanto war Ende vergangenen Jahres beim iF product design award 2012 erfolgreich. Schon beim „iF product design award 2011“ war Kia Motors zweimal erfolgreich gewesen: Die Limousine Kia Optima wurde ebenfalls mit dem traditionsreichen Designpreis ausgezeichnet.

Kia-Chefdesigner Peter Schreyer freute sich besonders über die ‚red dot awards’-Auszeichnungen: „Darauf können wir sehr stolz sein! An beiden Fahrzeugen haben alle drei Kia-Designzentren mitgearbeitet – und das Ergebnis sind absolut stimmige Modelle mit starker Präsenz.“

Das 2011 prämierte Designer-SUV von Kia ist inzwischen auch im Gebrauchtwagenhandel heiß begehrt, entsprechende Sportage-Modelle können z.B. bei mobile.de begutachtet werden.

Neuer Look für Facebook

Dez 19
2011

Neuerung bei Facebook mit großem Anspruch. Das Facebook eine Mischung aus Innovationsanspruch und Größenwahn antreibt, war ja schon seit einiger Zeit klar. Wer hätte gedacht, dass Facebook nach seiner Gründung 2004 in diesem damals noch so minimalistischen und dezenten Design MySpace ablösen wird und mittlerweile auf eine Mitgliedschaft von 800 Millionen Nutzern stolz sein darf? Doch alles was Facebook damals ausgemacht hat, wird jetzt ins Gegenteil umgekehrt und dazu noch ins Unermessliche übertrieben. Der Allmachtsanspruch der Facebook-Entwickler hat sich den Anspruch zu Herzen genommen, eine Art Chronik seiner Nutzer zu sein. Daher auch der Name “Chronik” für die neuste Funktionserrungenschaft von Facebook. Wie immer zu Beginn einer solchen Neueinführung bleibt es dem Nutzer überlassen, ob er sich auf das neue Format einlassen möchte oder nicht. Allerdings zeigt ein Blick in die Vergangenheit, dass ab einem bestimmten Punkt diese Wahl dann nicht mehr bleibt und man das neue Format annehmen muss, wenn man weiterhin seinen Account nutzen möchte. Die Chronik jedoch ist eine Art Lebensgeschichte des Nutzers. In ihr stehen alle relevanten Informationen zur Identität des Nutzer bzw. alle Informationen, die der Nutzer gerne seine Identität werden lassen würde. Zudem eine Übersicht an älteren Posts, die ein besseres Gesamtbild des Nutzer ermöglichen. Idealerweise würde man nachträglich auch noch Kinderbilder von sich hereinstellen und den Zeitstrahl des eigenen Lebens bis zur Geburt vervollständigen. Noch idealererweise kann man auch seine Bankdaten und Verdienstabrechnungen einscannen und hochladen. Facebook ist freundlich genug hochgeladene Daten für andere Nutzer zu sperren und damit unsichtbar zu machen. Warum man sie dann mit dieser Intention im Hinterkopf überhaupt erst hochladen soll, das weiß nur Facebook, die nach wie vor Daten sammeln, dass es einem mulmig zumute ist. Facebook und Google zusammen wissen wahrscheinlich schon jetzt mehr Geheimnhisse über uns, als unsere engsten Freunde.