Internet-Branche: Berlin die neue Start-up-Hauptstadt?

19/10
2011

Noch vor einiger Zeit, durfte sich London als die eine Stadt für Internetgründer bezeichnen. Doch mittlerweile gilt Berlin als solcher Hotspot und Berlin-Mitte entwickelte sich zu einem Zentrum, an dem Gründergeist und Innovation aufeinander treffen. Das bietet natürlich einen idealen Raum für junge Internetfirmen.

Der Erfolg lässt hier nicht lange auf sich warten, deshalb investieren sogar bekannte Persönlichkeiten wie Schauspieler Ashton Kutscher oder Mitbegründer von Netscape, Marc Andreessen in Berliner Start-ups.

Manches Start-up-Unternehmen wächst beinahe zu schnell. Kaum sind die Umzugskartons ausgepackt, glt es schon, sich nach größeren Büroräumen umzusehen. Unter den Gründern befinden sich nämlich keineswegs nur Neulinge der Branche. Felix Peterson zum Beispiel gründete bereits 2004 einen Internetdienst namens “Plazes”, der seinen Nutzern die Möglichkeit bot, auch virtuell anzugeben, wo sie sich gerade befanden, was zu dieser Zeit eine echte Innovation darstellte.

Auch Experten sprechen sich dafür aus, dass viele Argumente für Berlin sprechen. Die niedrigen Lebensunterhaltungskosten der Stadt ziehen eine Vielzahl junger Menschen an, die nicht nur kreative Ideen mit sich bringen, sondern auch das Altbewährte kritisch in Frage stellen. Außerdem zeigt sich die Stadt offen für Neues und auch Internationales. Zusammen mit den günstigen Büroräumen bietet dies eine ideale Grundlage für Start-up-Unternehmen. Während dieser bunten und rasanten Entwicklung, wird vor allem auch E-Commerce mit verschiedenen Firmen ins Auge gefasst.

Dennoch dienen zumeist erst etablierte Firmen als Basis, aus denen dann geschulte Geschäftsleute hervorgehen, um ihre eigenen Innovationen zu verwirklichen.

 

 

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