Einführung in CSS

Aug 19
2011
PC von trekkyandy/Flickr.com

PC von trekkyandy/Flickr.com

CSS ist die Abkürzung die für Cascading Style Sheets steht. Es ist eine Stilsprache, die dafür verwendet wird, das Aussehen eines HTML-Dokuments zu bestimmen. Beispielsweise kann so die Schriftart bestimmt werden, oder auch Farbgebungen gestaltet werden.

CSS macht es zudem möglich Elemente frei zu positionieren und  Hintergründe festzulegen. Wer mit CSS umgehen kann, hat dadurch viele Vorteile. Denn es vereinfacht die Gestaltung einer Website um ein Vielfaches. Dank der Trennung von Inhalt und Formatierung kann man sich jede Menge Zeit ersparen. Es ist möglich, Inhalte in XHTML zu verfassen. Die Verwendung von XHTML beinhaltet nämlich keinerlei Information für die Darstellung. Außerdem erlaubt CSS jede Menge Einsparungen was die Dateigröße der Website betrifft.

Praktisch ist auch dass CSS als Stylesprache sehr einfach zu verstehen und anzuwenden ist. Laien können innerhalb sehr kurzer Zeit einen unkomplizierten Umgang erlernen.

Auch die Wartungsarbeiten an der jeweiligen Website wird durch CSS sehr verbessert. Meistens bestehen moderne Seiten aus vielen Dokumenten, die jedoch über nur wenige Stylesheets gesteuert werden. So wird es möglich, durch eine einzige Änderung die Darstellungsform mehrerer Inhalte gleichzeitig abändern zu können. Vor allem bei sehr umfangreichen Layoutänderungen bietet das die Möglichkeit einer sehr großen Zeit- und Aufwandsersparnis.

CSS ist außerdem überaus flexibel. Alles ist unabhängig voneinander definierbar und somit einfach zu steuern.

Außerdem ist CSS nicht nur mit HTML oder XHTML zu verknüpfen, sondern kann auch an andere Sprachen wie beispielsweise JavaScript gekoppelt werden. Auch die Zugänglichkeit der Website wird erhöht. Denn dank der deutlichen Trennung von Struktur und Darstellung vereinfacht den Umgang mit alternativen Benutzerpgrogrammen. CSS wird somit immer mehr benutzt, das nicht nur im privaten Bereich sondern auch vermehrt in geschäftlichen Angelegenheiten.

Design Tools: Adobe Muse

Aug 03
2011
Adobe von sevenblock/Flickr.com

Adobe von sevenblock/Flickr.com

Webseiten designen ohne html, CSS oder Javascript Kenntnisse? Bislang war das designen von Websites den Menschen, die sich mit eben genannten Codesprachen auskennen, vorenthalten. Doch nun verspricht der Softwarehersteller Adobe genau das möglich zu machen. Mit dem neuen Programm Adobe Muse soll man Websites entwickeln können, ohne die komplizierten Codes zu beherrschen. Mit der neuen Software können die Nutzer eigene Seiten erstellen, diese können Bildergalerien, Slideshows und Rollover-Effekte enthalten, ganz genau wie die herkömmlich erstellten Websites. Bei der Erstellung von Unterseiten zu der gestalteten Homepage unternimmt das Tool selbstständig eine Verlinkung der Seiten miteinander.

Ausschlaggebend für die Entwicklung der neuen Software sei die vermehrte Nachfrage von Kunden nach Programmen, mit denen auch ein Laie Internetseiten ganz nach seinen Vorstellungen erstellen könne, gewesen. Natürlich ist das neue Programm kompatibel mit anderen Adobe-Produkten, so können Grafiken und Fotos auf Wunsch direkt als Photoshop-Datei integriert werden – Muse übernimmt dann die Umwandlung in ein Web-Format. Die Nutzer können außerdem beliebige Schriftarten verwenden. Kommt ein Font (Schriftart) zum Einsatz, der nicht für das Web geeignet ist, wird das Geschriebene bei der Publikation der Seite in ein Bild umgewandelt.

Klingt alles sehr fortschrittlich. Leider liegen uns bislang noch keine objektiven Testberichte vor, doch erste Erfahrungsberichte von privaten Nutzern fallen größtenteils positiv aus, so schreibt ein User unter dem Synonym „Tom3k“ beispielsweise: “Endlich kann ich als Grafiker Autonom arbeiten und muss mich nicht mit dieser Codesprache herumschlagen.”

Wie aussagekräftig und objektiv solche Meinungen tatsächlich sind, lässt sich erst nach einem Abgleich mit repräsentativen Testberichten herausfinden. Jedoch scheint es ein großer Schritt nach vorne zu sein, um das Internet nicht nur für jeden zugänglich, sondern auch veränderbar zu machen.