Neues Onlinemarketing bei Facebook?!

Feb 01
2013
Marketing bei Facebook

Marketing bei Facebook

Facebook hat eine neue Möglichkeit ausgeklügelt, mit der man Facebook-Nutzer durch ihre Facebook-ID identifizieren kann; eine Methode, die besser sein soll als beispielsweise Tracking-Cookies.

Nachteil von Tracking-Cookies

Tracking-Cookies sind, simpel ausgedrückt, Informationsinhalte, die sich beim Surfen im Internet an den Computer heften und den Nutzer beim wiederholten Besuchen einer Homepage schneller erkennen zu können. Für Werbenetzwerke sind sie deswegen wichtig, weil sie es möglich machen, Internetuser über viele Webseiten hinweg zu verfolgen und so umfangreiche Nutzerprofile zu generieren. Wird allerdings das Endgerät gewechselt, werden sie nutzlos. Auch das regelmäßige Löschen von Cookies oder das Blockieren durch eine Antiviren-Software führen dazu, dass sie ihren Zweck nicht mehr erfüllen können. Facebook hat dieses Problem rasch erkannt und nun eine Möglichkeit gefunden, die Werbekunden an dieser Stelle weiterhelfen kann. Es kann Werbekampagnen dann gelingen, auf Facebook effizienter zu arbeiten und die zur Kundengewinnung aufgewendeten Kosten um bis zu 40 Prozent zu senken.

Die Bequemlichkeit der Nutzer spielt Facebook in die Hände

Facebook nutzt zur Umsetzung seiner Idee das bequeme Verhalten der meisten seiner Nutzer. Die Mehrzahl von ihnen nämlich loggt sich nicht aus, sodass das Unternehmen ihr weiteres Verhalten im Web leicht nachvollziehen kann. Die entsprechenden Seiten allerdings müssen dann einen Code einbetten – Facebook sorgt nun dafür, dass Werbekunden einen solchen Teil des Codes problemlos in ihre Seiten integrieren können. Facebook kann dann die sogenannten ‘Conversions’ messen. Das bedeutet anders gesagt, dass es ermitteln kann, ob ein User die vom Kunden angestrebten Aktionen getätigt hat oder nicht.

Bislang nur Testphase

Das erweiterte Tracking ist momentan noch in der Testphase und steht ausschließlich Werbekunden zur Verfügung. Medienberichten zufolge überlegt das Unternehmen aber bereits, die Messungen zukünftig auch auf andere Inhalte auszudehnen.

Bilderrechte: © panthermedia.net/Ingvar Björk

Wird Facebook langsam uncool?

Jan 24
2013

Auf facebook werden immer weniger Freunde hinzugefügt

Auf facebook werden immer weniger Freunde hinzugefügt

Bereits mit seinem Börsengang hat sich das soziale Netzwerk Facebook viel Kritik eingebracht. Die Kritik hat auch nicht mehr aufgehört: Viele Nutzer bemängeln, dass sich Facebook seit dem Börsengang mehr um das Wohl der Aktionäre und Werbekunden kümmert als um das seiner Nutzer.

Freundesanzahl und Aktivitätsniveau stagnieren

Vor Kurzem schrieb der amerikanische Blogger Nicolas Carslon, dass Facebook nicht mehr cool sei. Scheinbar steht er mit dieser Meinung nicht alleine: Unterschiedliche Studien zeigen, dass die Anzahl der Nutzer, die bei Facebook angemeldet sind, seit dem Börsengang fast konstant geblieben ist. Ein Statistikunternehmen hat herausgefunden, dass die meisten Nutzer immer seltener bei Facebook vorbeischauen. Das Durchschnittsalter der registrierten Nutzer ist gestiegen. Das deutet daraufhin, dass sich die jungen Menschen nicht mehr so häufig bei Facebook anmelden, um ihre sozialen Kontakte und Freundschaften zu pflegen.

Auch die Anzahl der Aktivitäten der Facebook-Nutzer stagniert momentan: Die meisten Nutzer fügen keine neuen Freunde mehr hinzu und gehen immer seltener Verbindungen auf Facebook ein. Außerdem werden die jungen Menschen vorsichtiger mit ihren Posts und dem Teilen von persönlichen Informationen auf der eigenen Pinnwand um, weil sie inzwischen nicht mehr sicher sind, wer auf sie zugreifen kann. Im Gegensatz dazu werden andere soziale Netzwerke bei jungen Menschen immer beliebter.

Neue Suchmaschine von Facebook

Manche Experten betrachten das Einführen der neuen Suchmaschine von Facebook „Graph Search“ als einen Versuch von Zuckerberg, die Anzahl der registrierten Nutzer und deren Aktivitäten im sozialen Netzwerk wieder anzuheben. Gleichzeitig bezweifeln sie aber, dass die neue Suchmaschine dem etablierten Anbieter Google ernsthaft Konkurrenz machen kann.

Nur noch in Schwellen- und Entwicklungsländern beliebt

Facebook scheint nur noch in Schwellen- und Entwicklungsländern beliebt zu sein. In solchen Regionen steigt die Anzahl der registrierten Nutzer und deren Aktivitäten auf Facebook weiterhin an. Im Gegensatz dazu fällt die Anzahl der Nutzer in hochentwickelten Ländern und Regionen.

Bilderrechte: © Thomas Pajot – Fotolia.com

Facebook: Automatische Gesichtserkennung wieder Thema

Aug 21
2012

Die Gesichtserkennung von Facebook gefällt nicht allen ...

Die Gesichtserkennung von Facebook gefällt nicht allen ...

Wenn es um das Internet geht, beherrschen derzeit vor allem zwei Themen die Nachrichten: Zum einen das Urheberrecht und zum anderen der Datenschutz. Beide Themen werden seit Monaten hin und her diskutiert, und man hat das Gefühl, wenn man die Debatte verfolgt, dass nicht wirklich ein Fortschritt zu erkennen ist. Nun hat die Hamburger Datenschutzaufsicht wieder ein Verfahren gegen Facebook aufgenommen, da sie der Meinung ist, dass das soziale Netzwerk bestimmten datenschutzrechtlichen Bestimmungen im Bezug auf die automatische Gesichtserkennung nicht ausreichend nachgekommen ist. Bereits vor paar Monaten dachte man, eine Lösung für das Problem gefunden zu haben, doch nun sind ernste Zweifel aufgekommen, ob sich Facebook an alle Vorgaben hält. Die Gesichtserkennung von Facebook ermöglicht es, sobald ein Foto hochgeladen wird, das System die Identität von abgebildeten Freunden erkennen kann. Diese Funktion widerspreche laut Datenschützern europäischem Recht. Nachdem man im Juni noch das Verfahren ausgesetzt hatte, da man sich auf einem Weg der Übereinkunft sah, sind jetzt nicht alle Vorgaben in einer zufriedenstellenden Art und Weise umgesetzt worden, weshalb man sich genötigt sieht, erneut gegen den Internetriesen vorzugehen. Hauptkritikpunkt der Hamburger Datenschutzaufsicht ist, dass die Nutzer nicht genügend gegen die neue Funktion einwenden können. Zwar hatte Facebook vorgeschlagen, dass dem Nutzer gestattet wird, die Funktion zu deaktivieren, doch die Datenschützer sehen vor, dass der User dieser Funktion erst ausdrücklich zustimmen muss, bevor diese verwendet werden darf. Außerdem sehen sie in der Gesichtserkennung auch eine große Gefahr für den Missbrauch der Daten. Während diese Technik in den USA schon länger im Einsatz ist, ist der europäische Raum erst seit einem Jahr betroffen. Dass Facebook seine Ambitionen im Hinblick auf die Gesichtserkennung aufgeben wird, ist eher nicht zu erwarten, schließlich haben sie erst vor Kurzem das Start-Up “Face.com” gekauft, die Technologien zur Gesichtserkennung bereitstellen.  

© Schulz-Design – Fotolia.com

Der Bundestag bei Twitter, Facebook und Co.

Apr 19
2012
© queidea - Fotolia.com

© queidea - Fotolia.com

Seit die Piratenpartei Einzug in die deutsche Polit-Szene gehalten hat, sind viele große Parteien bemüht, auch im Netz Fuß zu fassen. Einzelne Parlamentsmitglieder sind sehr gut im Social Web vertreten, andere arbeiten daran, manche haben gar keine Ahnung. Natürlich haben politische Größen wie Angela Merken sicherlich professionelle Schreiberlinge, die ihre Botschaften eigens auf die Social Media Dienste abstimmen. Doch die direkte Kommunikation mit den Wählern übers Internet wird immer ausschlaggebender.

Der “Social Media Activity Index” untersucht genau diese Tatsachen. Welche Politiker sind im World Wide Web aktiv? Erstellt wurde er von Miriam Meckel und ihrer Forschergruppe an der Universität St. Gallen in Kooperation mit dem Isprat-Institut. Dabei wurde die Internet-Aktivität von allen Bundestagsabgeordneten unter die Lupe genommen. Das neueste Ergebnis ist ähnlich wie das in den Jahren zuvor: Nur wenige Volksvertreter vernetzen sich und kommunizieren (auf einem quantitativ hochwertigem Niveau) dadurch mit ihren Wählern. Hauptsächlich junge Politiker bedienen sich dem WWW, um ihre Botschaften an den Mann zu bringen.

Das Forscherteam hat zur Erhebung die Aktivitäten aller Abgeordneten beobachtet. Es wurden zahlreiche Plattformen untersucht: Facebook, Twitter, der Fotodienst Flickr, YouTube, persönliche Blogs, deutsche Social Media Dienste wie Mein VZ und Wer-kennt-wen. Es wurde ermittelt, ob und inwiefern beziehungsweise wie häufig die Politiker diese Plattformen nutzen. Dabei kam heraus, dass nur acht Prozent der Parlamentarier Soziale Medien aktiv nutzen. Alle anderen kaum bis gar nicht.

An der Spitze der Aktiven steht Elke Ferner (SPD) aus dem Saarland, darauf folgt Ulrich Kelber (SPD) aus Bonn und auf Platz drei landete die Bundeskanzlerin – aber gerade bei hohen Amtsträgern und Parteifunktionären sei ein “Promi-Bonus” draufzuschlagen.

Ist Facebook überfüllt?

Jan 05
2012

 

Facebook © Thomas Pajot - Fotolia.com

Facebook © Thomas Pajot - Fotolia.com

Das Internet kennt keine Grenzen. Es enthält unendlich viel Wissen, ist immer und überall präsent  und erreichbar und heutzutage sowieso unverzichtbar.Wer hätte da gedacht, dass gerade Facebook, welches ja schon fast das Internet und unsere digitale Welt repräsentiert, seine Grenze erreicht hat und überfüllt ist? Dies zumindest behauptet Michael Arrington in einem Blogeintrag auf “Uncrunched”. Arringtons Meinung nach wolle niemand mehr zu Facebook gehen, weil es zu voll sei.

Google Plus hatte es sich zur Aufgabe gemacht, Facebook den Rang abzulaufen. Bisher hat das noch nicht so recht geklappt, ganz im Gegenteil, das soziale Netzwerk von Google muss mit dem Vorwurf kämpfen, zu leer zu sein. Ist das vielleicht wirklich ein Indikator dafür, dass zu viele Menschen bei Facebook angemeldet sind?

Facebook könnte demnächst jedoch Konkurrenz bekommen, die mehr Potenzial als Google Plus hat. Als Konsequenz seiner These sieht Michael Arrington die Möglichkeit des Aufstieges kleinerer sozialer Netzwerke mit begrenzter Kapazität, wie in etwa Path und JustMe. Im Fokus der noch nicht gestarteten Webseite JustMe steht beispielsweise nicht das gesamte Internet, sondern das personalisierte mobile Netz auf dem Smartphone, so die Erklärung im Blog des Netztwerkes.

Für einen Facebookuser mit 500 Freunden mag es wenig sinnvoll erscheinen, zu einem Netzwerk zu wechseln, bei dem man nur mit seinen 50 wichtigsten Freunden verbunden ist, so die Strategie von Path. Das ein solch begrenztes System aber auch großen Anklang finden kann, zeigt die Website Twitter, welche sich immer größerer Beliebtheit erfreut, obwohl man nur 140 Zeichen für eine Statusmeldung hat.Möglicherweise werden die sozialen Netzwerke künftig personalisierter und vor allem privater als bisher.

Neuer Look für Facebook

Dez 19
2011

Neuerung bei Facebook mit großem Anspruch. Das Facebook eine Mischung aus Innovationsanspruch und Größenwahn antreibt, war ja schon seit einiger Zeit klar. Wer hätte gedacht, dass Facebook nach seiner Gründung 2004 in diesem damals noch so minimalistischen und dezenten Design MySpace ablösen wird und mittlerweile auf eine Mitgliedschaft von 800 Millionen Nutzern stolz sein darf? Doch alles was Facebook damals ausgemacht hat, wird jetzt ins Gegenteil umgekehrt und dazu noch ins Unermessliche übertrieben. Der Allmachtsanspruch der Facebook-Entwickler hat sich den Anspruch zu Herzen genommen, eine Art Chronik seiner Nutzer zu sein. Daher auch der Name “Chronik” für die neuste Funktionserrungenschaft von Facebook. Wie immer zu Beginn einer solchen Neueinführung bleibt es dem Nutzer überlassen, ob er sich auf das neue Format einlassen möchte oder nicht. Allerdings zeigt ein Blick in die Vergangenheit, dass ab einem bestimmten Punkt diese Wahl dann nicht mehr bleibt und man das neue Format annehmen muss, wenn man weiterhin seinen Account nutzen möchte. Die Chronik jedoch ist eine Art Lebensgeschichte des Nutzers. In ihr stehen alle relevanten Informationen zur Identität des Nutzer bzw. alle Informationen, die der Nutzer gerne seine Identität werden lassen würde. Zudem eine Übersicht an älteren Posts, die ein besseres Gesamtbild des Nutzer ermöglichen. Idealerweise würde man nachträglich auch noch Kinderbilder von sich hereinstellen und den Zeitstrahl des eigenen Lebens bis zur Geburt vervollständigen. Noch idealererweise kann man auch seine Bankdaten und Verdienstabrechnungen einscannen und hochladen. Facebook ist freundlich genug hochgeladene Daten für andere Nutzer zu sperren und damit unsichtbar zu machen. Warum man sie dann mit dieser Intention im Hinterkopf überhaupt erst hochladen soll, das weiß nur Facebook, die nach wie vor Daten sammeln, dass es einem mulmig zumute ist. Facebook und Google zusammen wissen wahrscheinlich schon jetzt mehr Geheimnhisse über uns, als unsere engsten Freunde.

Jobsuche per Facebook

Nov 18
2011

Jobsuche © VRD - Fotolia.com

Jobsuche © VRD - Fotolia.com

Wer heutzutage den passenden Job für sich suchen möchte, darf sich nicht mehr alleine auf die klassische Bewerbung auf eine Stellenanzeige verlassen. Die Arbeitssuche hat sich in den vergangenen 10 Jahren grundlegend geändert. Hauptgrund dafür ist nachwievor das Internet: fast unüberschaubar sind die unzähligen Jobbörsen, in denen jeden Tag neue Stellen angeboten werden. Ob allgemeine Plattformen, die vom Praktikum und Ausbildung bis hin zur leitenden Position in allen Bereichen alles anbieten oder spezielle Jobbörsen, die etwa nur journalistische oder medizinische Berufe im Angebot haben. Mittlerweile kann die Suche nach einer adäquaten Stellenanzeige auch ohne Erfolg bleiben, da man nach den falschen Berufsbezeichnungen sucht. Die fortschreitende Spezialisierung hat dazu beigetragen, dass es nicht mehr nur den einen Job gibt, der auf die eine Ausbildung folgt. Aber egal welchen Job man sucht und wie er heute nun heißen mag, eines bleibt gleich: man muss sich etwas einfallen lassen, um die Stelle auch zu bekommen und sich gegen die oft große Anzahl an Mitbewerbern durchzusetzen. Dazu kann es von Vorteil sein, sich den neuesten Möglichkeiten zu bedienen: eine aktuelle Studie aus den USA hat herausgefunden, dass 64 Prozent der Unternehmen Mitarbeiter über Soziale Netzwerke wie Xing, Facebook und Twitter gefunden haben.

Gerade in Deutschland werden eben diese Netzwerke vor allem unter den Gesichtspunkten der Sicherheit und des Datenschutzes eher kritisch betrachtet. Zu viel Privates wird dort für alle öffentlich, Party-Fotos vom letzten Wochenende gepostet, zweideutige YouTube-Videos für ein “gefällt mir” hochgeladen. Und damit soll man sich für einen neuen Job interessant machen? Auch hier ist entscheidend, dass man sich von der Masse abhebt, intelligente Beiträge kömmentiert. kritische Fragen stellt und vor allem, dass man überhaupt präsent ist. Nur so kann man sich erst ein Netzwerk aufbauen, woraus sich dann auch Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt ergeben können.

Facebook vs. Google+ – Der Kampf geht weiter

Sep 08
2011

Gescheitert: google wave, Foto: nene world_flickr

Jeder will Profit aus den sozialen Netzwerken schlagen. Die Nutzer chatten, posten ihre Erlebnisse und laden Fotos von der letzten Party ins Netz. Für die Betreiber der Seiten lohnen sich die social networks besonders, da sie auf diesem Wege leicht an Daten und Informationen ihrer Nutzer gelangen. Diese Daten werden verkauft und ausgewertet. Werbefirmen zahlen den Netzwerken horende Summen für deren Informationen, um gezielt und individualisiert werben zu können. So bekommt jemand, dessen Facebookstatus auf „Single“ steht Links zu Partnervermittlungsseiten, jemand, dessen Hobby Windsurfen ist Informationen über Fachgeschäfte in seiner Nähe etc.

Auf diesem lukrativen Markt wollen alle Gewinn machen, auch der Internetriese Google. Nach dem Scheitern der Goolgle-Imitate von Twitter und dem als „Allround-Netzwerk“ angepriesenen „Wave“ folgte vor einigen Monaten der direkte Angriff auf das größte soziale Netzwerk Facebook. Mit Google+, der Kontaktplattform Googles wollen sie sich endlich auch auf dem Riesenmarkt der sozialen Netzwerke etablieren. Aus dem Scheitern genannter Vorgänger lernte Google, dass es nicht reicht erfolgreiche Seiten einfach nachzubauen, es gilt, diese zu verbessern. Bei Google+ fällt beispielsweise das aufgeräumtere und übersichtlichere Layout auf. Offiziell legt Google+ auch mehr Wert auf den Schutz der Privatsphäre.

Diese Maxime sollte dem denkenden Menschen allerdings paradox vorkommen. Wie kann eine Website, die ursprünglich erstellt wurde, um die Userdaten an Dritte weiterzuleiten nun mehr Wert auf Datenschutz legen? Gerechtfertigt wird dieser Widerspruch meist damit, dass die User komplett frei bestimmen können, wer was sehen kann auf seinem Profil. Frei bestimmen? Bei Google+ herrscht ausdrücklicher Klarnamenzwang, meldet man sich mit einem Nickname an, so wird der Account gesperrt und man darf nicht mehr mitspielen bei Googles Großangriff auf Facebook.

Google +

Aug 26
2011

Google +, Foto: lorena blazquez_flickr

Facebook, das international erfolgreichste soziale Netzwerk, hat das Internet nahezu revolutioniert. Gefühlt jeder zwischen 14 und 40 Jahren hat einen Facebookaccount, weltweit sind es insgesamt 750 Millionen registrierte User. Doch nun kam der erste wirkliche Konkurrent auf den Markt. Die Rede ist von Google+, dem sozialen Netzwerk vom Internetriesen Google. Nachdem Google als Suchmaschine anfing breitete es seinen Wirkungsbereich ständig aus. Über Googlemaps, bis Googlemail und dem eigenen Browser Google Chrome. Nun also auch ein soziales Netzwerk. Bereits einige Wochen nach der Veröffentlichung der neuen Plattform zählte Google+ mehrere Millionen Mitglieder. Laut Analysten wächst Google+ täglich um eine Million Mitglieder, da scheint es wohl nur eine Frage der Zeit zu sein, wann es Facebook eingeholt hat.

Es biete laut Experten gegenüber Facebook einige Vorteile. Ein großer Pluspunkt von Google+ sei die konsequente Einbindung von Short-Cuts: So scrollen Sie beispielsweise mit der Taste J einen Beitrag im Stream nach oben, mit K geht es nach unten. Ein Klick auf Enter öffnet ein Kommentarfeld, die Kombination von Tab und Enter schließt den Kommentar.

In großen Teilen erinnert Google+ aber noch stark an Facebook, manche empfinden es allerdings als aufgeräumter und somit übersichtlicher, das sollte jedoch jeder für sich entscheiden.

Momentan scheint es, als lerne das eine vom anderen Netzwerk. So hatte Google+ beispielsweise von Anfang an die Videochat-Funktion, Facebook zog nach und versucht nun sogar mit Skype zu kooperieren. Die Online-Games schaute sich Google bei Facebook ab, um so die Verweildauer der User zu maximieren.

Experten sind sich nicht sicher ob die Community-Plattform von Google nun wirklich die Nummer eins werden wird, jedoch gehen sie davon aus, dass die 200 Millionen Dollar Entwicklungskosten sich schon bald rentieren werden.

Wird Facebook langweilig?

Aug 15
2011
Facebook im Abwärtstrend? von birgerking/Flickr.com

Facebook im Abwärtstrend? von birgerking/Flickr.com

Vor sechs Jahren ist die Seite Facebook wie ein Vulkan explodiert. Jeder wollte Mitglied sein. Es gab kaum jemanden, der sich Facebook entziehen konnte. Doch nun stagniert die Seite. Es breitet sich zunehmend Langeweile aus. Laut den Zahlen des Marktforschungsunternehmens Gartner ist das für das Unternehmen ein nicht minder großes Problem, denn schließlich werden über Facebook mögliche Kunden aktiviert.

Die Untersuchung der 6000 Befragten ergab eine eindeutige Tendenz. Die Unser fühlen sich von der Seite angeödet. Fast Einviertel der Personen, die an der Umfrage teilgenommen haben, erzählten, dass sie sich nicht mehr so häufig bei Facebook aufhalten würden, wie früher. 31 Prozent gaben zu, von der Seite vollkommen gelangweilt zu sein.

Doch woran liegt das? Liegt es daran, dass sich im letzten Jahr kaum etwas bei Facebook verändert hat. Wollen die User mehr unterhalten werden? Was erwarten sie? Und wie sieht es mit den Unternehmen aus, die sich bei Facebook präsentieren und ihre Käufer über die Seite akquirieren?

Was rät das Unternehmen Gartner? Für das Marktforschungsinstitut ist klar, wer sich aus Facebook zurückzieht, macht einen großen Fehler. Man sollte die Anstrengungen der letzten Jahre mindestens steigern. Es wäre natürlich, dass sich User nach einer Weile der Nutzung zurückziehen, deswegen sollten mehr Anreize für die User geboten werden. Hier ist Kreativität gefordert.

Zudem sollte mehr Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse der User gelegt werden, denn 33 Prozent der Angefragten schilderten eine große Sorge in Bezug auf die Privatsphäre. Sie sagten, sie würden sich bei Facebook nicht sicher fühlen. Nicht nur die Erwachsenen sehen dahingehend die Dringlichkeit auf Nachbesserung. Sogar 22 Prozent der Jugendlichen gaben an, sie würden sich um ihre persönlichen Daten sorgen. Ein Trend der zeigt, dass die User mittlerweile sehr selbstständig denken und sich im World Wide Web sehr gut auskennen.